
Ehrenamt- Gemeinsam mehr bewegen!
14. Oktober 2026
Ein Moment des Innehaltens, der Verbundenheit und der Hoffnung
Erinnerungen bleiben, Liebe verbindet – über den Tod hinaus.
In einer besinnlichen und würdevollen Atmosphäre gedachten wir gemeinsam mit den Angehörigen unserer verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner sowie unserer Pflegedienstkundinnen und -kunden, die im Zeitraum von September 2025 bis September 2026 von uns gegangen sind.
Unser Gedenkgottesdienst war ein besonderer Moment des Innehaltens, des Erinnerns und der Dankbarkeit. Ein Moment, in dem Trauer und Hoffnung, Abschied und Verbundenheit ihren Platz fanden.
Heimat finden – auch über den Tod hinaus
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes, in der St. Petrus Kirche Burkardroth, stand der Gedanke der Heimkehr – die Hoffnung, bei Gott eine ewige Heimat zu finden.
Wohin gehen wir, wenn unser irdischer Weg endet? Wer begleitet uns, wenn das Leben schwer wird und wir Lasten tragen, die uns manchmal unüberwindbar erscheinen?
Die Botschaft des Gottesdienstes schenkte Trost und Zuversicht: Gott geht mit uns. Auch auf schweren Wegen sind wir nicht allein. Das Kreuz steht dabei als Zeichen des Heils, des Segens und der Hoffnung.
Die Vorstellung einer Heimat bei Gott, eines Landes ohne Grenzen, in dem Frieden und Geborgenheit warten, eröffnete einen hoffnungsvollen Blick über den Tod hinaus.
Besonders berührend war die Botschaft, dass Gott uns immer wieder neue Türen öffnet. Türen, die wir vielleicht noch nicht sehen können, die uns aber Vertrauen und Zuversicht schenken.
Es gibt Zukunft. Es gibt Hoffnung. Und es gibt die Einladung, auf Gottes Botschaft zu hören und ihm zu vertrauen.
Was bleibt, ist die Liebe und die Erinnerung
Ein besonders bewegender Augenblick war das Entzünden der Gedenkkerzen. Für jeden verstorbenen Menschen wurde eine Kerze mit seinem Namen entzündet.
Das warme Kerzenlicht erfüllte den Raum und wurde zu einem stillen Zeichen der Erinnerung und Verbundenheit.
Denn auch wenn ein Mensch nicht mehr unter uns ist, bleibt etwas von ihm zurück: gemeinsame Erlebnisse, vertraute Worte, ein Lächeln, eine Berührung und viele kleine Momente, die unser Leben bereichert haben.
Die Verbindung zu unseren Verstorbenen endet nicht mit dem Tod. Sie lebt in unseren Herzen und Erinnerungen weiter.
Als liebevolles Andenken durften die Angehörigen die Kerzen mit den Namen ihrer Verstorbenen im Anschluss mit nach Hause nehmen – als kleines Licht der Erinnerung, das weiterleuchtet.
Ein herzliches Dankeschön
Unser besonderer Dank gilt Pfarrer Hartmann für die einfühlsame Gestaltung des Gottesdienstes und seine hoffnungsvollen Worte sowie dem Küster für seine Unterstützung.
Ebenso danken wir Adam und Rebecca für die wunderschöne musikalische Begleitung sowie unseren Leitungen und Auszubildenden, die mit ihrer musikalischen Gestaltung zu dieser besonderen und würdevollen Atmosphäre beigetragen haben.
Von Herzen danken wir auch allen Angehörigen, die diesen Moment des gemeinsamen Gedenkens mit uns geteilt haben.
Als wehnercare ist es uns ein besonderes Anliegen, Menschen nicht nur während ihres Lebensweges wertschätzend zu begleiten, sondern auch über ihren Abschied hinaus die Erinnerung an sie zu bewahren.
Denn jeder Mensch hinterlässt Spuren. Und manche Spuren bleiben für immer in unseren Herzen.
Gemeinsam wertschätzend leben, arbeiten und erinnern.










